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Das Privatmuseum

Das Museum spiegelt die Wohnkultur Ostfrieslands wieder. Die Räume des Museums sind ehemalige Speicherböden, die erst nachträglich in das heutige Museum verwandelt wurden. Hier ist besonders der Name Claas Wolff zu erwähnen, der hauptsächlich in den 50er Jahren mit seiner Kenntnis, seiner Leidenschaft für antike Dinge und der richtigen „Nase“ das Haus „Samson“ zu dem machte, als das es sich heute darstellt. Seine Verdienste, auch um die Stadt Leer, spiegeln sich in der Benennung einer Straße nach ihm wieder.

 

 

Die Gegenstände des Museum wurden größtenteils aus dem ostfriesischen Raum zusammengetragen in einer Zeit, als man den Wert und die Schönheit nicht recht erkannte oder „Neues“ höher einstufte. So blieb ein kleines Stück dieser Kultur in Ostfriesland und beweist, daß Ostfriesen eine hohe Wohn- und Lebenskultur besessen haben. In dem noch als Wohnung erkennbaren hinteren Teil des Museums lebte nach der Ausbombung seines Privathauses in der Neuen Strasse Fritz Wolff bis zu seinem Tod provisorisch und bescheiden.

Die Hilke und Fritz Wolff Stiftung

Anfang 2007 haben Hilke und Fritz Wolff die "Hilke und Fritz Wolff Stiftung" errichtet. In das Eigentum der Stiftung ging auch das Haus Samson und das Museum über. Die Stiftung ist darüber hinaus großzügig ausgestattet und wird nach dem Tod von Hilke und Fritz Wolff Teile ihres Vermögens erben. Die Stiftung dient dem Erhalt des Hauses Samson, seiner Sammlung und dem Erhalt anderer schutzwürdiger Baudenkmäler und Anlagen im Landkreis Leer. Außerdem können Heimatpflege, Kunst und Kultur im Landkreis Leer gefördert werden. Über Spenden auf unser Spendenkonto (Spendenbescheinigung ab 50€), die ausschließlich für die Stiftungszwecke verwendet werde, freuen wir uns sehr.

Ostfriesische Volksbank Leer
BLZ: 28590075
Kto: 10996700


Historie der Familie:

1566 begann die nachweisbare Geschichte der Wolffs, als Hans Wolff in Horneberg im Kitzigtal (Schwarzwald) geboren wurde.

Mit Hans Wilhelm Wolff (* 1633), Friedrich Wolff, Johann Anton Wolff (* 1672, 1754), Johann Philipp Wolff, Gastwirt (* 1700, 1764), Johann Wilhelm Wolff, Badwirt im  Bären (* 1731), Johann Friedrich Wolff (* 1770, 1821) setzt sich die Geschichte in Wiesbaden fort, wo aus der ursprünglichen Küferfamilie stolze Gasthausbesitzer geworden sind.

 

Mit dem Weinhändler Johann Daniel Wolff (* 1800, 1852) begann die Geschichte der Wolffs in Leer, als er Cornelia Wilhelmine Gross (* 1803, gst.1839), Tochter des Weinhändlers Friedrich Gross (* 1770, 1815 gefallen in der Schlacht bei Ligny als Hauptmann und  Pour le Merite Träger) heiratete.

Die Frau von Friedrich Gross, Jakoba Eidina (* 1779, 1855) war eine geborene Vissering, worauf der Fisch mit dem Ring als Wappen draußen am Haus Samson hindeutet.

Es folgte der Weinhändler Claas Carl August Wolff (* 1829, 1909) der besonders bekannt durch seine Wohltätigkeit und langen Wanderungen mit
seinem Bernhardiner war. Er war verheiratet mit Albertine aus dem
Landwirtschaftsgeschlecht der Brons, die bekannt für deftigen Humor war.
( Titten up Rick , wenn eine Frau einen tiefen Ausschnitt trug).

Fritz Carl August Wolff (* 1872, 1955) war ein den Genüssen des Lebens
zugewandter Mann, der die gute Flasche Rotwein, viele Zigarren, gutes Essen
schätzte und Mittelpunkt als witziger Geschichtenerzähler in der Familie war.
Er war verheiratet mit Elisabeth Clara Henriette Wübbens(* 1875, 1942)
aus der Nachbarfamilie ( Spieker Wübbens). Die Tradition dieses Vornamens Elisa (Elisabeth) setzt deren Tochter und Enkeltochter in der Familie Cramer (Maschinenfabrik Cramer) fort.

Die nächste Inhaber Claas Carl August (* 1899, 1965) und Menne Georg Wolff
(* 1904, 1955) zeichneten sich durch Kunstsinn, handwerkliches Geschick und Liebe zu schönen Dingen aus. Sie waren maßgeblich für den Aufbau des Privatmuseums in der heutigen Form. Nach dem frühen Tod von Menne, gestaltete Claas Wolff sein Lebenswerk "Samson", wie es berühmt und zur Sehenswürdigkeit in Leer geworden ist.

Auch Claas Wolff starb früh. Seine Witwe Luise genannt "Ite" (* 1915, 1998) führte die Firma sehr erfolgreich in die nachfolgende Generation.

Friedrich (Fritz) Carl August (* 1947) leitet die Firma seit 1972. Er ist verheiratet mit Hilke Katharina (* 1947) aus dem Hause Boekhoff (Leda-Eisengießerei) und ist heutiger Inhaber.

Claas Carl August Wolff (* 1949), Bruder von Fritz, lebt mit seiner Frau Rosmarie
(* 1951) als praktischer Arzt in Lossburg (Schwarzwald). Er ist also an den Ursprung der Familie Wolff zurückgekehrt.

Die Kinder:
Jan Daniel Wilhem Wolff, * 1977
Jürn Magnus Wolff, * 1980
Jesko Claas Wolff, * 1986
Julia Marie Wolff, * 1988

Jan Wolff ist seit dem 01.01.2003 im Unternehmen tätig. Seit dem 01.01.2005 ist er auch Gesellschafter der Firma und wird das Unternehmen hoffentlich in eine gute Zukunft führen.

 

   

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